Sosua

Sosúa liegt 29 km östlich von Puerto Plata an der Atlantikküste.

In den 30er Jahren bestand der Ort nur aus wenigen Hütten. Auf einer 32-Nationen-Konferenz im Jahre 1938 erklärte sich Trujillo zur Aufnahme von jüdischen Flüchtlingen aus Europa bereit. Überwiegend Juden aus Deutschland und Österreich landeten mit Schiffen im Jahre 1939 im Hafen von Puerto Plata. Es waren meist unverheiratete Männer, denn Trujillo hatte zur Auflage gemacht, dass nur 10% der Flüchtlinge verheiratet sein durften. Hierdurch beabsichtigte er eine Aufhellung seines Mulattenvolkes.

Das freie Land wurde von ihnen gerodet und für Landwirtschaft und Viehzucht nutzbar gemacht. Doch schon wenig später stellte sich heraus, dass der Boden nur bedingt geeignet war. Diese Tatsache und das kollektive Zusammenleben der Einwanderer führten zu Spannungen. Viele der emigrierten Juden verließen nach wenigen Jahren die DR in Richtung Amerika. Die Zurückgebliebenen organisierten sich und gründeten Genossenschaften für Viehzucht und Milchverarbeitung. Die erste Butter und der erste Käse wurden in Walter Billers Küche hergestellt. Daraus wurde ein Unternehmen, das seine Wurstwaren und Milchprodukte von hoher Qualität landesweit vertreibt.

Von den eingewanderten Juden leben heute nur noch einige Familien in Sosúa und Umgebung. Der einst kleine Ort, von Haitianern und Kubanern am Río Sosúa gegründet, entwickelte sich in den letzten Jahren zunehmend zur touristischen Hochburg an der Atlantikküste.

Die an der Bucht von Sosúa gelegene Ortschaft besteht aus zwei Ortsteilen: Los Charamicos westlich und El Batey östlich der Bucht.

El Batey hat sich vollständig auf den Tourismus eingestellt. Hotels, Restaurants, Geschäfte, Diskotheken und viele Urlauber prägen das Ortsbild. Der unglaubliche Boom europäischer Urlauber hat dazu geführt, dass immer neue Bauwerke entstanden. Viele Deutsche, Österreicher und Amerikaner haben sich in Sosúa niedergelassen und betreiben Hotels und Restaurants oder betätigen sich als Reiseveranstalter. Deutsches Essen, deutscher Bäcker, deutschsprechende Bedienung bis hin zu  österreichischen Restaurants sorgen dafür, dass der Urlauber sich hier “wie zu Hause” fühlt.

Die Dominikaner beteiligen sich am Tourismus als Souvenirverkäufer, Taxifahrer und sonstige Geschäftemacher. Das Preisniveau in Sosúa gehört zu den höchsten im Lande. In einigen Geschäften und Restaurants gibt es verschiedene Preise für Dominikaner und Touristen.Sonnenanbetern steht der etwa einen km lange Sandstrand zur Verfügung, der die beiden Ortsteile miteinander verbindet. Von hier aus sieht man am Horizont den meist wolkenverhangenen Pico Isabel de Torres in Puerto Plata.

Einen Besuch sollte man der Synagoge in der Calle Alejo Martínez abstatten. In dem meist wenig beachteten, schlichten Holzbau treffen sich die jüdischen Einwohner am Freitag zum Gebet, aber auch Andersgläubige sind willkommen. Neben der Synagoge befindet sich ein Museum, in dem die Geschichte von Sosúa und ihren Einwanderern dokumentiert ist, Mo-Fr 9.00-13.00, 14.00-16.00

Eine Besonderheit von Sosúa sind die Glasbodenboote, die vom Strand aus in die Bucht fahren. Sie ermöglichen einen Einblick in die vielfältige Unterwasserflora und -fauna (ca. eine halbe Stunde, ca 300 RD$). 

In Los Charamicos kann man den dominikanischen Alltag erleben. Sehr zu empfehlen, vor allem die Restaurants !!

Patronatsfest 13.8.: San Antonio.

 

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